Management

Erlangen oder Verabschiedung von unabhängigen Zertifizierungen, Normen oder Labels, die gewährleisten, dass soziale oder ökologische Kriterien eingehalten werden, wie ISO 14000, EcoEntreprise, FSC usw.
Carrosserie Pasquier, in Riaz

Schaffung einer zirkulären Entsorgungs- und Wertschöpfungskette von Industrieabfall.
Swisspor, in Châtel-St-Denis

Unterstützung der beruflichen Eingliederung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.
Crêperie Sucrésalé, in Freiburg


Zielsetzungen dank Mitglied der Generaldirektion der CO2-Bilanz

Freiburger Kantonalbank (FKB)
Finanzdienstleistungen

 

christian_meixenberger


« 2008 hat die FKB zum ersten Mal eine CO2- Bilanz erstellt, seither wiederholt sie dies Jahr für Jahr. Innerhalb von fünf Jahren konnten wir dank eines Massnahmenkataloges trotz eines stark wachsenden Geschäftsvolumens unsere Emissionen um 7 % reduzieren. Seit 2012 werden die Emissionen vollumfänglich durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensiert. Diese Umweltpolitik hat uns das Label «Carbon Neutral» von Climate Services eingebracht, das bescheinigt, dass unsere CO2-Emissionen nach der Norm ISO 14064 neutral sind. Wir setzen unsere Bemühungen jedoch fort und wollen bis 2020 eine durchschnittliche Reduktion unserer Emissionen von 3 % pro Jahr erreichen.»


Ressourcen

Kauf und Verwendung von prioritär natürlichen und ökologischen Materialien.
Lutz Architectes, in Givisiez

Automatisiertes Ausschalten von elektrischen Anlagen.
JetSolutions, in Rossens

Berücksichtigung des Stromverbrauchs neuer Geräte und Maschinen beim Kauf oder Ersetzen von Industrieanlagen.
Vifor Pharma, in Villars-sur-Glâne

Kreislaufwirtschaft im Visier

Infré (Semsales)
Entkoffeinierung von Tee

 

martin_hodler


« Bei der Entkoffeinierungsmethode für Tee fiel unsere Wahl auf das in der Nahrungsmittelindustrie verwendete Methylenchlorid. Im Hinblick auf seine Wiederverwendung wird das Lösungsmittel nach seiner Verdunstung wieder dem geschlossenen Kreislauf zugeführt. Das Koffein, das einen Anteil von 2 bis 4 % an den rund 4000 Tonnen Tee hat, die wir jährlich verarbeiten, verkaufen wir an die Pharma- oder Lebensmittelindustrie weiter. Letztere mischt es vor allem Getränken wie Coca Cola, Pepsi Cola oder Red Bull als Stimulans bei. Derzeit versuchen wir, den Staub, der bei der Teeverarbeitung anfällt, wiederzuverwerten. Er enthält Polyphenol, das für seine medizinischen Eigenschaften bekannt ist, sowie L-Theanin, eine sehr begehrte beruhigende Substanz. Derzeit liefern wir diesen Staub an eine Biogasanlage. »


Verfahren

Entwicklung von innovativen Technologien, um Energie einzusparen.
Michelin Recherche et Technique, in Givisiez

Verwendung der Restwärme der Produktionsanlagen für den Gebäudebetrieb.
Wago Contact, in Domdidier

Investition in ein technologisches Entwicklungsprogramm, um die Umweltbelastung durch das Produkt zu beschränken.
Swep, in Tentlingen

Ein vollständig automatisiertes Diagnosesystem

Geberit (Givisiez)
Mehrschichtenverbundrohre

 

michel_pittet


« Unsere sechs Produktionslinien verfügen über ein hochmodernes Diagnosesystem namens «Pulse». Sämtliche Quellen, die Energie verbrauchen, sowie die spezifischen Daten der Produktionslinien werden direkt analysiert. Anhand von detaillierten Statistiken können wir dann das Verbesserungspotenzial identifizieren, Probleme antizipieren, unser Ressourcenmanagement optimieren und zeit- und energieintensive Produktionsunterbrüche vermeiden. Die Freiburger Anlage verwendet derzeit als einzige der sechzehn Werke der Geberit Gruppe dieses voll automatisierte System, aber das Interesse der übrigen Firmen steigt. »


Mobilität

Kauf und Verwendung von elektrischen oder schadstoffarmen Fahrzeugen.
Wielandbus, in Murten

Freiwillige Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit bei den Fahrzeugen des Unternehmens.
Baechler Transports-Pompage-Services, in Corminbœuf

Eröffnung eines Betriebsrestaurants, das mit seinen günstigen Preisen und seinem ausgewogenen Nahrungsangebot dazu beiträgt, dass die Mitarbeitenden mittags weniger Autofahrten auf sich nehmen.
Ringier Digital, in Flamatt

Mobilität und Nachhaltigkeit

Groupe E (Granges-Paccot)
Stromproduktion und -verteilung

 

iris_mende


« Der von Groupe E anlässlich der Einweihung des Verwaltungssitzes in Granges-Paccot im Frühling 2011 erstellte Mobilitätsplan orientiert sich an der Nachhaltigkeit. So kosten die Unternehmensparkplätze monatlich 50 Franken – mit diesem Geld können zahlreiche Massnahmen finanziert werden: z.B. die Vergütung von Abonnementen des öffentlichen Verkehrs, ein qualitativ hochstehendes Betriebsrestaurant, ein täglich zum Bahnhof Belfaux verkehrender Pendelbus, die Möglichkeit, die privaten Elektrofahrzeuge der Mitarbeitenden umsonst aufzuladen oder die Förderung des Car-Sharing und von Zweirädern. Im Endeffekt fällt die Bilanz äusserst positiv aus. Die drei verfolgten Ziele – Effizienz, Komfort der Mitarbeitenden und nachhaltige Entwicklung – wurden vollständig erreicht. »


Personal

Optimierung der Arbeitsbedingungen und der betrieblichen Gesundheitsförderung durch das Label Friendly Work Space.
Manor

Einführung einer Ideenmanagement-Plattform, um die Mitarbeitenden vermehrt in das Unternehmen einzubinden.
Frewitt, in Granges-Paccot

Integration der Umweltproblematik in die Berufsbildung der Angestellten.
von Bergen, in Domdidier


Die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen

Micarna (Courtepin)
Fleischverarbeitung

 

benoit_berset


«Mit dem Projekt Mazubi will die Micarna Gruppe die persönliche Verantwortung und Eigeninitiative ihrer 103 Lernenden fördern, die in sechzehn verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Mazubi ist in Form einer Aktiengesellschaft organisiert und ein Unternehmen der Micarna SA, das von den Lernenden selber geführt wird. Sie entwickeln, produzieren und verkaufen echte Produkte und leiten sämtliche Abteilungen vom Einkauf bis zum Verkauf, über Produktion, Logistik und Marketing und sorgen dafür, dass die Wertschöpfungskette gewährleistet wird. Mit Mazubi, das uns den Prix de l’innovation RH 2013 eingebracht hat, wollen wir die Ausbildung der Lernenden in der Praxis verankern, indem wir ihnen helfen, global zu denken und ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln. »


Gemeinwesen

Gründung eines Verbands oder einer überbetrieblichen Zusammenarbeitsstruktur.
Parc d’activités de Moncor, in Villars-sur-Glâne

Teilnahme an gemeinnützigen Aktivitäten, wie das Säubern eines Naherholungsgebiets.
Alcon Pharmaceuticals, in Freiburg

Fundraising zugunsten eines regionalen Hilfsprojekts, indem die Mitarbeitenden des Unternehmens eine Veranstaltung organisieren.
Verisign, in Freiburg

Nächstenliebe und Teamgeist am Suppenfestival

KGV (Granges-Paccot)
Kantonale Gebäudeversicherung

 

veronique_bovet


« Seit der Gründung des Suppenfestivals 2005 in Freiburg, engagieren sich die Mitarbeitenden der KGV jedes Jahr als freiwillige Helferinnen und Helfer, um diese einzigartige und solidarische Veranstaltung zu unterstützen. Das von der Notschlafstelle des Kantons Freiburg, La Tuile, organisierte Festival bringt während der Advents- und Weihnachtszeit die unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten zusammen. Jeweils für einen Abend kocht und serviert ein Teil unseres Personals – aus sämtlichen hierarchischen Stufen – die berühmte Suppe in einer gemütlichen und lebhaften Atmosphäre. Neben der Unterstützung für eine wichtige soziale Institution ist es auch eine gute Gelegenheit, den Teamgeist und den Zusammenhalt innerhalb unseres Unternehmens zu stärken. »